Einmal um die Welt

Mittwoch, November 29, 2006

Tauranga und Rotorua

Wir sind nun also endlich bei Robi und Kiri und geniessen die Zeit bei den beiden. Unsere Hauptbeschaeftigung ist momentan folgende:
  • Lange schlafen und anschliessen ausgibig Fruehstuecken
  • ein bisserl rumgammeln, mit Mojo spielen und dann mittagessen
  • den Pool und den Whirlpool geniessen, wenn's Wetter passt
  • wieder rumgammeln und ab und zu einen kleinen Ausflug machen
  • Gemeinsames Abendessen mit Kiri und Robi und anschliessend ein paar Bier bzw. Glaserl Wein trinken
  • Schlafen gehen...

Jaja... das Leben kann schon hart sein :o) Auf dem Foto koennt ihr den Kater Mojo sehen, der eigentlich mehr wie ein kleines Schaf, wie eine Katze aussieht... super super flauschig und er macht es sich gerne in unserem Bett gemuetlich, sehr zur Freude von Stefan. Somit haben wir endlich ein bisserl Diego-Ersatz gefunden!

Und hier wollen wir Euch kurz neidisch machen und Euch den Aussenbereich von Kiri und Rob's Heim vorstellen... jaja, so laesst es sich hier in Neuseeland schon gut leben :o) Stefan's neuer Job ist BADEMEISTER, vielleicht koennte jemand im Wattner Schwimmbad nachfragen, ob sie fuer naechsten Sommer noch jemanden gebrauchen koennten?


Aber natuerlich sind wir nicht immer nur faul und schauen uns auch die Gegend an, welche super schoen ist. Tauranga ist eigentlich gar keine kleine Stadt - ca. 120.000 Einwohner, aber es hat nicht lange gedauert und wir fanden uns prima zurecht. Am Foto spazieren wir (eigentlich alle vier) grad am Strand ein bisserl rum und was ihr im Hintergrund als kleinen Huegel seht, dass ist der Hausberg von Tauranga, Mount Maunganui... ist kein richtig grosser Berg (232 mtr. hoch), aber tut leicht... erst kuerzlich sind wir raufgegangen und mir hat das wieder leicht gereicht fuer die naechsten Tage. Aber die Aussicht als wir den "Gipfel" erreicht haben war nicht schlecht. Und Unterhaltung hatten wir auch genug, da uns ein einheimischer Kiwi vom nahestehenden Atomkrieg usw. berichtete. Er meinte NZ waere der einzig sichere Ort auf diesem Planeten... na bitte!

Da wir das alte Auto von Kiri benuetzen duerfen, was uebrigens super-spitzen-hammermaessig nett ist, sind wir gestern nach Rotorua gefahren. ROTORUA ist eines der groessten Geothermalgebiete der Welt. Ueberall sprudelt und blubbert es und man kann schon von weitem die Daempfe sehen, die in die Luft steigen. Leider Gottes koennen wir Euch nicht den Duft mitschicken... aber wenn wir sagen, dass es hier stinkt wie Sau, dann ist das immer noch eine Untertreibung. Wenn alle oesterreichischen Hennen auf einmal je ein faules Ei legen wuerden, es wuerde nicht annaehernd so stinken!!! Pfui Teufel

Apropo Teufel... die ganzen mehrfarbigen Thermalbecken haben teilweise auch Namen wie z.B. "Devil's Bath" ... hier noch ein paar Bilder von Wai-o-Tapu (englischer Name "Sacred Waters"). Auch wenn es wirklich sehr uebel riecht, ist ein solcher Ausflug ein MUSS, sollte jemand von Euch je in diese Gegend kommen.

Devil's Bath (Teufelsbad)

Mud Pools (kochende Schlammtuempel)







Champagne Pool









Samstag, November 25, 2006

Die letzten Tage Suedinsel & ein Traum wird wahr!

Nach dem Abel Tasman Nationalpark Ausflug, haben wir unseren Fuzi voll getankt und sind weiter nach Golden Bay gefahren… wir hatten wunderschöne Ausblicke bei strahlend blauem Himmel. Nachdem uns der Abel Tasman so gut gefallen hat, wollten wir diesen Nationalpark ein bisserl per Auto erkunden, aber vergiss es!!! Hat nicht geklappt – ein Toyota Corolla ist dann halt doch kein Allradwagen und nachdem wir die Karre über wildeste Schotterstraßen gejagt haben, wollten wir ihm dann das „Bach überqueren“ ersparen :o)

Also sind wir noch am selben Tag nach Nelson, der sonnigsten Stadt der Südinsel NZ und das hat uns Nelson auch bewiesen. Es war herrlich warm, was ich (Gitti) mal wieder nicht so sehr genießen konnte, da mich immer noch mein Husten plagt… habe also Bettruhe von Stefan verschrieben bekommen!
Was gibt’s vom nördlichen Teil der Südinsel noch zu berichten… ja = wir sind den Queen Charlotte Drive mit Fuzi gefahren… extrem kurvig (Stefan’s Zitat: so was hab ich noch nie gesehen), aber wunderschöne Gegend mit vielen Fjorden, welche hier übrigens den schönen Namen Marlborough Sounds haben! Dann ging’s kurz durch Picton, Blenheim und schon waren wir in Kaikoura. Kaikoura ist ein kleines Dorf auf der Ostküste der Südinsel und ist bekannt für seine Sealcolony (Robbenkolonie), Wale, Delphine und Albatrosse.

Diese Pelzrobben sind traum… schauen extrem süß aus, stinken aber wie Sau und kommt man ihnen zu nahe, würden sie dich am liebsten auffressen = könnt ihr mir ruhig glauben, weil ich es ausgetestet hab (wer kann auch wissen, dass die lieben Viecherlen so durchdrehen können).
Da wir ja extrem faul geworden sind, wollten wir es eigentlich bei den Robben belassen und am nächsten Tag wieder zurück nach Picton fahren, aber dem war nicht so! Wir haben uns erstmal in der Dolphin Lodge ein Zimmer genommen (Elke & Wolfi – haben den Tipp von Eurer Homepage… dieses Hostel war super lässig und soooo gemütlich, hätten wir länger Zeit gehabt, wir wären wahrscheinlich noch heute dort!).

Jetzt stellt Euch vor, was wir am nächsten Morgen zwischen Frühstück und Mittagessen gemacht haben????? Delphin schwimmen!!!! Wir finden bis heute noch nicht die richtigen Worte um das ganze zu Beschreiben, es war einfach das Beste was wir in unserem bisherigen Leben gesehen haben! Wir sind um 8.30 Uhr mit einem Boot aufs Meer raus, ausgestattet mit 8mm dicken Tauchanzug wegen der Wassertemperatur, Schnorchel und Tauchbrille und nach ca. 30 Minuten war es dann soweit…. Ein riesiger Schwarm von Dusky Dolphins um unser Boot rum – so ca. um die 400 Flipper. Wir trauten unseren Augen nicht und das alles ohne ranfüttern od. ähnliches. Diese Tiere lieben die Gegend dort, weil es so viel Nahrung in diesen Gewässern gibt. Und dann endlich… mitten unter all diesen wunderschönen Tieren wurden wir ins Wasser gelassen. Nach kurzem Kälteschock (das Wasser hat nur 13°C) & event. Angstzuständen, da das Meer hier so um die 500 Meter tief ist, war alles vergessen – es schwammen hunderte Delphine um uns rum… umkreisten uns, sprangen aus dem Wasser und beobachten uns ganz neugierig. Vor allem die vielen Babys waren super super super… bin echt sprachlos und mir fällt nix anderes dazu ein. Am besten lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen, dann könnt ihr Euch sicher vorstellen wie es uns ergangen ist.







Das war eindeutig ein krönender Abschluss für die Südinsel. Nach dem Delphinschwimmen sind wir wieder zurück nach Picton, haben den Fuzi zurueckgegeben und haben die Fähre auf die Nordinsel und somit in die Hauptstadt Wellington genommen. Wellington ist hat einen Stadtkern wie jede andere Stadt auch, aber das Rundherum ist wunderschoen... netter Hafen und es ist alles auf Huegel gebaut! Nichtsdestotrotz haben wir fuer den naechsten Tag einen Bus gebucht und sind dann 9 Stunden nach Tauranga gefahren. Endlich sind wir hier bei Robi und Kiri... wir haben so sehr auf das Wiedersehen gefreut! Endlich koennen wir wieder ein bisserl "Heimatgefuehl" aufkommen lassen, die bieden haben uns auch extrem herzlich empfangen. Wird sicher eine superlustige und nette Zeit bei den beiden... haben uebrigens schon den Spa-Pool getestet und "nicht schlecht Herr Specht" :o)

Montag, November 20, 2006

Die 1. Tage auf der Suedinsel von Neuseeland

Kia Ora New Zealand… wir sind im Land der Hobbits gelandet. Nachdem wir uns schon auf eiskaltes Wetter eingestellt hatten, wurden wir in Christchurch angenehm überrascht. Der Anflug war traumhaft schön und wir hatten eine herrliche Sicht auf den schneebedeckten Mount Cook und weitere "alpenaehnlichen Berge".


Christchurch selbst war im Gegensatz zu Sydney nicht sehr aufregend, aber es war so fein warm, dass wir die 1-2 Tage einfach nur genossen haben. Die größte Stadt der Südinsel ist „very english“ und das sieht man auf den ersten Blick an der Architektur der Häuser. Um uns einen besseren Überblick zu verschaffen haben wir den Kirchturm der Kathedrale bestiegen, war ganz nett, aber vom Hocker gehaut hat es uns nicht. Was man am Bild sehen kann ist der Cathedral Square und die große Skulptur Chalice (eine metallene Eiswaffel in silver und blau).


Nach zwei schönen warmen Tagen in Christchurch haben wir unser Fuzi abgeholt… unseren neuen fahrbaren Untersatz – einen Toyota Corolla! Klein, aber fein :o) Damit sind wir dann gleich auf die Banks Peninsula gedüst und haben herrliche Ausblicke auf die Küstenabschnitte geworfen. Leider hat sich das Wetter schlagartig geändert (was hier übrigens sehr oft der Fall ist) und so haben wir Akaroa (Banks Pensinsula) sehr schnell wieder verlassen, um Richtung Westküste zu fahren. Der Arthur Pass sollte eigentlich eine schöne Strecke sein, mit wunderbaren Ausblicken usw. = wir haben so gut wie nix gesehen, außer extremen Regen, Nebel, Wind, Wasserfälle (wo normalerweise keiner wäre, aber bei dem vielen Regen…) und überflutete Straßen. Hat doch was, oder???

Wir haben in Hokitika übernachtet und hofften, dass der nächste Tag besser wird. Aber nix da… wir machten uns also auf den Weg Richtung Westport. Am Weg sind wir in Punakaiki stehen geblieben, um uns die Pancake Rocks & Blow Holes anzusehen. Musste mir dann gleich eine Postkarte kaufen, um zu sehen wie das ganze aussieht, wenn es nicht so gewölkt ist.

Lt. unserem Reiseführer muß man die Sealcolony (Robbenkolonie) in Cape Foulwind unbedingt sehen, und deshalb machten wir uns natürlich auch auf die Suche nach den netten Robben… das ganze war aber mal wieder mehr schlecht als recht. Es lümmelten zwar ein paar Robben rum, aber man war so weit weg von den Viechern, dass man nicht sehr viel sehen konnte. Jaja… auch die Neuseeländer wissen sich zu vermarkten.
Westport an sich war schrecklich… wir haben noch nie eine so hässliche Stadt gesehen, aber das Backpacker Hostel war spitze. Wir haben uns vor den Kamin geflackt und den 1. Teil von Herr der Ringe angesehen (auf englisch natürlich… gott sei dank haben wir das ganze schon mal auf deutsch gesehen)!


Da wir nach zwei Regentagen genug von dem Sauwetter hatten, haben wir uns den Wetterbericht vorgenommen und sind Richtung Norden gefahren, wo vorausgesagt wurde, dass es schön sein soll = und wau… Glück! Es schien die Sonne und es war herrlich warm in Motueka. Dieses kleine verschlafene Dorf ist einer der besten Ausgangspunkte für den Abel Tasman National Park.
Also haben wir gestern den Abel Tasman National Park erkundet. Wir sind nach Marahau und von dort mit einem Wassertaxi nach Te Pukatea Bay, eine wunderschöne kleine Bucht mit türkis-grünfarbenen Wasser und goldgelben Sand. Das Wetter war zwar frühlingswarm, aber leider nicht so sonnig wie der Tag davor und daher haben wir uns dann doch für einige Wanderungen entschieden… Wanderpatschen anziehen und los geht’s… :o)

Die meisten Leute versuchen sich im Abel Tasman mit Kajakfahren, was wir zwei diesmal unterlassen haben - wir hatten das Glueck ja schon in Australien und konnten uns noch gut an die schmerzenden Arme erinnern - dann doch lieber Wandern.
Der Abel Tasman NP ist traumhaft schön und sogar wir zwei Couchpotato’s konnten uns am Wandern erfreuen. Hierzu ein paar Einblicke in diese herrliche Neuseeländische Welt. Abends sind wir dann erschöpft und hungrig wieder in das Hostel und haben uns was Leckeres gekocht – Wandern macht hungrig!!! Wenn das so weitergeht, dann müssen wir uns glatt noch richtige Wanderschuhe kaufen, aber bis dato tun’s die „All-Stars“ auch.
Also wie ihr sehen könnt, geht’s uns prächtig und wir genießen noch einige Tage Südinsel bis es dann ab auf die Nordinsel geht, aber mehr dazu ein anderes mal.

Montag, November 13, 2006

Sydney

Zwei Tiroler eroberten die City! Jeder hat uns gesagt, dass ein Auto in der Stadt total unnütz ist, aber wir haben uns nix geschissen und sind ganz flott ins Stadtzentrum gefahren. Wir sind locker durch die City gedüst, und haben extrem viel gesehen, was wir danach zu Fuß nicht mehr gefunden haben!

Als endlich der erste halbwegs schöne Tag angesagt wurde, sind wir in die Blue Mountains gefahren. Diese Berge sind nicht wirklich blau, aber die Eukalyptusbäume sondern irgendwelche Stoffe ab, sodass die Gegend im Morgendunst blau wirkt… es war zwar sehr schön dort, aber viel blaues konnten wir nicht entdecken. Das Foto zeigt die „Three Sisters“ (Drei Schwestern), was nach Erzählungen von den Aborigines 3 versteinerte Schwestern sein sollen – kann man glauben oder nicht!



Beim Zurückfahren haben wir einen Abstecher in den Featherdale Wildlife Park gemacht, damit wir wieder ein bisserl mit den Koala’s kuscheln konnten. Am Foto kann man waschechte Australier beim Relaxen sehen… Traum oder? Wir haben uns fast in die Hose gemacht :o)
Das Wetter wurde mit jedem Tag ein bisserl besser und so konnten wir diese wunderschöne Hafenstadt Sydney so richtig erkunden.
Wir haben das ganze Programm hinter uns… Die Liste ist extrem lang und es gäbe so viele Fotos, aber alles können wir leider nicht ins Internet stellen.


Wir haben Kings Cross erkundet, das Rotlichtviertel von Sydney… sehr farbenfroh und vor allem abends sehr beeindruckend.
Das öffentliche Verkehrsnetz von Sydney ist spitze… das haben wir voll ausgenützt, weil unser Campingplatz auch 10 km außerhalb des Zentrum war. So sind wir halt den ganzen lieben langen Tag mit Bussen, Zügen und Fähren rumgegondelt.

Bei dem anderen Foto sieht man wie witzig diese Stadt ist... neu und alt - alles unter einem Hut! Und am Skytower waren wir auch, um uns Sydney ein wenig aus der Luft anzusehen, genaugenommen aus 240 mtr. Hoehe.









Speziell mit den Fähren hat man traumhafte Ausblicke auf die Habour Bridge und das Opera House, aber auch von der gegenüberliegenden Seite der Brücke ist die Aussicht atemberaubend… siehe Fotos. Das Opernhaus besteht aus vielen kleinen Fliesen, wir haben gestaunt, weil wir dachten, dass es einfach weiss angemalen ist.

Wir sind mit der Fähre auch nach Manly, der Tag war extrem schön und heiß und wir 2 Deppen haben unsere Schwimmsachen vergessen… der Strand hat so verlockend ausgesehen, aber so ganz wollten wir dann doch nicht schwimmen gehen :o)
Bondi Beach war auch ein Erlebnis… wir haben noch nie so viele verschiedene Menschen bzw. Rassen auf einem Strand vereinigt gesehen und das alles noch so friedlich. In Sydney gibt es extrem viele Asiaten, Araber, Inder und weiß der Teufel was… aber wir haben bis dato noch keine Aborigines gesehen.
Sydney ist eine richtig lässige Stadt – und mittlerweile verlaufen wir uns auch nicht mehr und finden uns prächtig zurecht. Am Montag haben wir unseren Camper zurückgegeben und trotz Matz’n das ganze Deposit zurückbekommen… auch gut so, wir haben die vermutlich ja auch nicht reingefahren!
Nach Empfehlung von Wiebke haben wir am Montag ein zentrales Hostel bezogen und wohnen jetzt wieder in einem Zimmer mit mehr als 2,5 m². Die Aussicht von der Dachterrasse ist der absolute Hammer und allein schon dafür ist das Zimmer sein Geld wert.
Am Mittwoch den 15. November geht’s ab nach NZ… ins kalte Christchurch und wir freuen uns schon auf die Kiwis = Robi und Kiri!


Nach 4.000 km Northern Territory & Red Center und selbstgefahren 4.000 km auf der Ostküste haben wir einiges von Australien gesehen, haben viele Eindrücke gesammelt, sind um einige Erfahrungen reicher, haben viele nette Menschen kennengelernt, sind von nix giftigem gebissen worden und das Wichtigste wir lieben uns noch immer, trotz 2,5 m²!!! :o)

Mittwoch, November 08, 2006

von Byron Bay bis Sydney

Wir haben also Byron Bay verlassen und sind am Weg Richtung Süden… Sydney wir kommen schon bald. Wir sind aufgebrochen und zum Bundajalung National Park zu fahren. Wäre ja eigentlich ganz schön gewesen, wenn dann Nachmittag nicht eine Unwetterwarnung ausgerufen worden wäre. Ganz spitze. Wir unter 1000ten von Bäumen und die gute Frau von National Park gibt uns einen Zettel, wo drauf steht, dass man sich am Besten von Bäumen fernhält, Kinder und Haustiere nicht ins Freie lässt und von Tennisball großen Hagel war die Rede. Hurra… darauf haben wir immer schon gewartet, aber es war dann Gott sei dank nicht so schlimm, aber halt wieder mal scheißkalt. Sollte Euch jemand erzählen, dass der Frühling an der Ostküste heiß sein sollte, dann lügt diese Person ganz schrecklich. Es ist unterm Tag zwar schon super warm und manchmal auch heiß, aber sobald die Sonne weg ist (und das geht hier verdammt schnell), ist es sehr frisch und man braucht was langärmliges zum Anziehen – ja, wenn man was mitgenommen hätte, gell. Stefan hat sich mittlerweile eh 3 Pulli’s gekauft und ich lauf halt immer noch mit dem einen rum, den ich von zuhause mitgenommen hab. Und der schaut schon ziemlich ramponiert aus… mehr wie ein Poncho als wie ein Pulli (hab ihn nämlich waschelnaß aufgehängt und jetzt ist er ein bisserl aus der Form gegangen hihi :o)

Am nächsten Morgen war’s dann gott sei dank wieder schön und wir sind noch ein bisschen im National Park rumgegondelt. Aber an dem „schönen“ Shark Bay stank es so furchtbar, dass wir ganz schnell wieder abgehauen sind & außerdem lädt der Name auch nicht unbedingt zum Schwimmen ein. Für unser Nachtquartier haben wir uns Yamba ausgesucht, dieser Ort ist wirklich traumhaft schön. Wir sind den ganzen Nachmittag am Strand gelegen und Stefan ist sogar ins Meer gehüpft (ist relativ kalt)… wir waren so gut wie alleine am Strand. Leider hat mich dann die Grippe ein bisserl erwischt und ich musste ganz damisch im Camper liegen bleiben.

Am 3. November ging’s dann kurz nach Grafton, wo wir uns die Brazilian Jacaranda Bäume ansahen… jaja der Frühling hat auch Vorteile, es blüht hier alles total schön. Diese Jacaranda Bäume schauen ein bisserl aus wie unser Flieder, nur viel schöner und vor allem sie stinken nicht so extrem.






Und dann waren wir auch schon in Nambucca Head, was sicher auch sehr schön wäre, wenn die Sonne scheinen täte… tut sie aber nicht. Es regnet den ganzen Tag, passt perfekt zu meiner Grippe. :o)
Außerdem sind wir hier die einzigen Menschen, die noch keinen Gehstock brauchen – ja, wir senken den Alterdurchschnitt des Tages um einiges!
Da das Wetter auch am nächsten Morgen noch nicht besser war, sind wir nach Port Stephens aufgebrochen, in der Hoffnung, dass es dort ein bisserl schöner ist – aber nix da! Es wird immer wilder. Die guten Einheimischen nennen das „Thunderstorm“ – herrlich. Klingt aufregend, ist aber nix anderes als wie ein Sauwetter den ganzen Tag. Port Stephens wäre der absolute Hammer gewesen, wenn es nicht geregnet hätte. Koala-knuddeln, mit Delphinen schwimmen und über Sanddünen rutschen… ja das könnte man alles machen, aber wir haben nix gesehen, bis auf unseren Camper von innen! Sollte jemanden interessieren was wir hier verpasst haben, kann er im GOOGLE ja mal Port Stephens eingeben :o) hihi
Ja und zu unserem Glück kommt noch dazu, dass ich immer noch nicht gesund bin und noch viel schlimmer, wir haben eine riesige Matz’n am Dach von unserem Camper – es regnet sogar rein. JUHU…
Haben aber am naechsten morgen gleich mit den Leuten von All Seasons Campervan geredet und wir muessen den Schaden nicht bezahlen. Zumindest sagten sie uns das fix zu… na da sind wir ja mal gespannt wie das wird, wenn wir am 13. November den Camper zurueckgeben. Die Beule haben sie nur mit Klebeband zugepickt und so hoffen wir jetzt halt, dass es nimma reinregnet.
Und am Montag kommt sicher noch eine Strafe dazu, weil wir auf der Autobahn gefahren sind und einfach mal so ganz locker nicht bezahlt haben – ja warum auch, bei uns gibt’s ja die Vinette, woher sollen wir denn wissen, dass man da stehen bleiben muss und 2 Dollar bezahlt. Wir 2 Tiroler sind ganz supi da durchgefahren, wo man nur faehrt, wenn man eine bereits bezahlte Magnetkarte im Auto liegen hat. Aber auch wurscht… wird dann alles halb so wild werden! Sind schon eine zeitlang in Sydney, aber davon erzählen wir Euch ein anders mal mehr!

Hi Ingrid und Gerhard, hier nochmal herzliche Gratulation zu Eurer hübschen kleinen Tochter Helena Sophia. Die Kleine ist wirklich extrem süß und wir freuen uns schon voll auf das Wiedersehen mit Euch. Irgendwie kommen so viele kleine neue Wesen auf die Welt und wir sind so weit weg… schade! Auf alle Fälle genießt die Zeit zu dritt und wir sind sicher ihr habt eine wunderschöne Zeit zusammen… sie wird Euch sicher viel Freude bereiten, aber auch ab und zu mal schreien… gehört halt auch dazu! Liebe Grüße von weit weg, Gitti und Stefan