Einmal um die Welt

Montag, November 20, 2006

Die 1. Tage auf der Suedinsel von Neuseeland

Kia Ora New Zealand… wir sind im Land der Hobbits gelandet. Nachdem wir uns schon auf eiskaltes Wetter eingestellt hatten, wurden wir in Christchurch angenehm überrascht. Der Anflug war traumhaft schön und wir hatten eine herrliche Sicht auf den schneebedeckten Mount Cook und weitere "alpenaehnlichen Berge".


Christchurch selbst war im Gegensatz zu Sydney nicht sehr aufregend, aber es war so fein warm, dass wir die 1-2 Tage einfach nur genossen haben. Die größte Stadt der Südinsel ist „very english“ und das sieht man auf den ersten Blick an der Architektur der Häuser. Um uns einen besseren Überblick zu verschaffen haben wir den Kirchturm der Kathedrale bestiegen, war ganz nett, aber vom Hocker gehaut hat es uns nicht. Was man am Bild sehen kann ist der Cathedral Square und die große Skulptur Chalice (eine metallene Eiswaffel in silver und blau).


Nach zwei schönen warmen Tagen in Christchurch haben wir unser Fuzi abgeholt… unseren neuen fahrbaren Untersatz – einen Toyota Corolla! Klein, aber fein :o) Damit sind wir dann gleich auf die Banks Peninsula gedüst und haben herrliche Ausblicke auf die Küstenabschnitte geworfen. Leider hat sich das Wetter schlagartig geändert (was hier übrigens sehr oft der Fall ist) und so haben wir Akaroa (Banks Pensinsula) sehr schnell wieder verlassen, um Richtung Westküste zu fahren. Der Arthur Pass sollte eigentlich eine schöne Strecke sein, mit wunderbaren Ausblicken usw. = wir haben so gut wie nix gesehen, außer extremen Regen, Nebel, Wind, Wasserfälle (wo normalerweise keiner wäre, aber bei dem vielen Regen…) und überflutete Straßen. Hat doch was, oder???

Wir haben in Hokitika übernachtet und hofften, dass der nächste Tag besser wird. Aber nix da… wir machten uns also auf den Weg Richtung Westport. Am Weg sind wir in Punakaiki stehen geblieben, um uns die Pancake Rocks & Blow Holes anzusehen. Musste mir dann gleich eine Postkarte kaufen, um zu sehen wie das ganze aussieht, wenn es nicht so gewölkt ist.

Lt. unserem Reiseführer muß man die Sealcolony (Robbenkolonie) in Cape Foulwind unbedingt sehen, und deshalb machten wir uns natürlich auch auf die Suche nach den netten Robben… das ganze war aber mal wieder mehr schlecht als recht. Es lümmelten zwar ein paar Robben rum, aber man war so weit weg von den Viechern, dass man nicht sehr viel sehen konnte. Jaja… auch die Neuseeländer wissen sich zu vermarkten.
Westport an sich war schrecklich… wir haben noch nie eine so hässliche Stadt gesehen, aber das Backpacker Hostel war spitze. Wir haben uns vor den Kamin geflackt und den 1. Teil von Herr der Ringe angesehen (auf englisch natürlich… gott sei dank haben wir das ganze schon mal auf deutsch gesehen)!


Da wir nach zwei Regentagen genug von dem Sauwetter hatten, haben wir uns den Wetterbericht vorgenommen und sind Richtung Norden gefahren, wo vorausgesagt wurde, dass es schön sein soll = und wau… Glück! Es schien die Sonne und es war herrlich warm in Motueka. Dieses kleine verschlafene Dorf ist einer der besten Ausgangspunkte für den Abel Tasman National Park.
Also haben wir gestern den Abel Tasman National Park erkundet. Wir sind nach Marahau und von dort mit einem Wassertaxi nach Te Pukatea Bay, eine wunderschöne kleine Bucht mit türkis-grünfarbenen Wasser und goldgelben Sand. Das Wetter war zwar frühlingswarm, aber leider nicht so sonnig wie der Tag davor und daher haben wir uns dann doch für einige Wanderungen entschieden… Wanderpatschen anziehen und los geht’s… :o)

Die meisten Leute versuchen sich im Abel Tasman mit Kajakfahren, was wir zwei diesmal unterlassen haben - wir hatten das Glueck ja schon in Australien und konnten uns noch gut an die schmerzenden Arme erinnern - dann doch lieber Wandern.
Der Abel Tasman NP ist traumhaft schön und sogar wir zwei Couchpotato’s konnten uns am Wandern erfreuen. Hierzu ein paar Einblicke in diese herrliche Neuseeländische Welt. Abends sind wir dann erschöpft und hungrig wieder in das Hostel und haben uns was Leckeres gekocht – Wandern macht hungrig!!! Wenn das so weitergeht, dann müssen wir uns glatt noch richtige Wanderschuhe kaufen, aber bis dato tun’s die „All-Stars“ auch.
Also wie ihr sehen könnt, geht’s uns prächtig und wir genießen noch einige Tage Südinsel bis es dann ab auf die Nordinsel geht, aber mehr dazu ein anderes mal.

1 Comments:

  • naja, das war ja wohl eher ein spaziergang als eine wanderung...die strecke konnte man sogar in flip flops laufen :-P
    liebe gruesse aus queenstown!

    By Anonymous Anonym, at 22/11/06 3:23 nachm.  

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